• Daniel Lüscher

Qian Kun Qigong - Himmel u. Erde Form

Aktualisiert: 9. Juni


Die Taoisten verfolgen in ihrer Praxis das Tao, ein Begriff, dem eine einfache Definition fehlt, der aber am ehesten als der Urgrund aller universeller Energie oder dem, was alles geschaffen hat, beschrieben wird.


Durch das Tao entstand Himmel und Erde, Himmel und Erde gaben uns die fünf Elemente, und die fünf Elemente gaben uns das Leben. Ein traditionelles taoistisches Gedicht enthält die Einsicht: „Himmel und Erde haben die gleichen Wurzeln wie ich, alle Dinge teilen den gleichen Körper mit mir. Der menschliche Körper ist der Mikrokosmos, Himmel und Erde sind der Makrokosmos.“


Qian Kun Qigong konzentriert sich stark auf den Qi-Energievortex, der uns wie das Magnetfeld der Erde umgibt und durchdringt. Die Bewegungen beabsichtigen, die drei Dan Tian (Energiezentren), Du Mai und Ren Mai (Yin- und Yang Hauptgefässe) sowie Zhong Mai (durchdringendes Gefäss), welches die Yogis unter auch als Sushumna-Kanal verstehen zu öffnen und den Qi-Energievortex (Aura) zu reinigen, zu stärken und zu harmonisieren.


Ein gesunder und vitaler Qi-Energievortex verbindet uns mit den feinstofflichen und spirituellen Kräften von Himmel und Erde oder anders gesagt, Wu Ji (formlose Schöpfung) und Tai Ji (manifestierte Schöpfung).




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