• Daniel Lüscher

Gemischte Taijiquan - 36 Formen

Aktualisiert: 19. Juni


Yang, Wu und Chen Stil vereinen sich hier mit Techniken des Xing Yi Quan und Bagua Zhang.


Taijiquan bildet zusammen mit Xing Yi Quan und Bagua Zhang die inneren Künste (Neijia) des chinesischen Wushu (Kung Fu).


Es gibt viele Stilrichtungen von Taijiquan und jeder Lehrer und Meister trägt dazu bei, dass sich die Kunst ständig weiter entwickelt. Traditionell sind es jedoch sechs Hauptstile, diese heissen Yang, Chen, Wudang, Sun, Wu und Hao.


Alle Stile folgen der gleichen Prämisse, die darin besteht, Meditation und Kampfkunst zu kombinieren. Sie unterscheiden sich daher hauptsächlich im äusseren Ausdruck, der je nach Stil manchmal eher sportlich kämpferisch oder aber fein und geschmeidig ist.


Dem ewigen Werden und Vergehen aller Existenzformen folgend, bestehen Taijiquan Formen aus sorgfältig choreografierten Bewegungsabläufen, die mühelos von einer zur nächsten fliessen. Der Praktizierende soll dabei lernen Wuwei zu entwickeln, was so viel bedeutet wie Handeln im Nichthandeln. Die Welt der Formen ist in stetiger Veränderung, das ist die einzige Konstante. Doch wahrgenommen und erfahren wird diese Welt von einem unsichtbaren inneren Zeugen, der ewig derselbe ist, das Bewusstsein.


Den Wohnsitz des Bewusstseins in der Welt der Formen zu errichten, bedeutet ständige Unruhe, Verwirrung und Schmerz. Den Wohnsitz dort aufzuschlagen, wo er hingehört, im reinen Selbst, führt zur Befreiung von der Anhaftung an die Früchte unserer Handlungen.




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