Die Bedeutung von Ashram

Bemühung um Mühelosigkeit

Statuen Durga Kali Devi und Nataraja Shiva

Das Wort Ashram setzt sich aus den Silben Na (keine) und Shrama (Bemühung) zusammen und meint einen Ort, an dem es keine Bemühungen gibt, oder besser gesagt, einen Ort, an dem alle Bemühungen enden. Um diese Aussage verstehen zu können, müssen wir aber etwas tiefer in die Materie eintauchen.

 

Dies meine ich wortwörtlich, denn das Wort Ashram, bezieht sich immer auf einen materiellen Ort, wenn auch nicht ganz so simpel, wie du es dir vielleicht gerade vorstellst. 

 

Ein Ashram ist ein Ort der aktiven Ruhe, der Einkehr, der Zuflucht und des Rückzugs. Ein Heiligtum des Friedens, wo du den Stress und die Panzerung ablegen kannst, die du oft brauchst, um das Leben in einer gottlosen Gesellschaft am Rande des Zusammenbruchs zu meistern. Ein Ort, der es dir erlaubt, deine Energie voll und ganz auf die Wiederbelebung deiner spirituellen Natur zu fokussieren.

 

Obwohl Soullight nach aussen hin zwar als Ashram für Dhyana Yoga auftritt, ist die wahre Bedeutung von Ashram nicht ein geografischer Ort auf einer Landkarte, sondern du selbst! Ja, du liest richtig, dein Körper, dein Geist, dein Ego und dein Intellekt, die allesamt zu deinen bedingten, grob- und feinstofflichen Erscheinungsformen zählen, sind die Behausung, der Ashram, in dem sich deine Seele, während ihrer Inkarnation aufhalten und ausbilden muss.

 

Die wirklich wichtige Frage, die du dir jetzt in diesem Zusammenhang stellen darfst, ist, erfüllen deine verschiedenen grob- und feinstofflichen Behausungen die nötigen Voraussetzungen, um der Schönheit und Heiligkeit deiner Seele während ihres Aufenthalts zu dienen, oder sieht es darin genau so erschreckend aus, wie in der Welt da draussen, die so oft deine Schönheit schändet und vor der zu die ganze Zeit zu fliehen versuchst?

 

Das ist die wahre Bedeutung von Ashram, deine aufrichtige Bemühung, Körper, Geist, Ego und Intellekt in ein Heiligtum zu verwandeln, durch welches sich die Erhabenheit deiner Seele im verkörperten Dasein, so mühelos wie möglich zum Ausdruck bringen kann.